Trotz starken Spiels punktlos
TV Rottenburg gewinnt im Tie-Break mit 3:2
(Wuppertal. 1. März, nls). Es hätten Punkte im Auswärtsspiel gegen Rottenburg werden können. In einem spannenden Spiel haben die Wuppertal TITANS eine gute Leistung gezeigt. „Aber wir hätten die Chance besser für uns nutzen können. Wir hätten das Spiel für uns entscheiden können.“, so Cheftrainer Jens Larsen. „Als wir den zweiten Satz klar mit 17:25 für uns entschieden hatten, dachte ich: Das können wir wirklich mitnehmen.“
Bis in den fünften Satz spielten zwei Teams auf Augenhöhe. Die Play-Off-Kandidaten aus Rottenburg gegen die Wuppertaler auf dem Weg aus dem Abstiegsfeld.
„Wir konnten eine solche Leistung nur zeigen, weil wir spielerisch gut sind und mental ebenfalls gut aufgestellt sind.“, so Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS. Schade sei nur, dass man es dennoch nicht geschafft habe, die Chance, Rottenburg zu Hause zu schlagen, habe umsetzen können. „Wir hatten zwar den Sieg punktemäßig nicht kalkuliert, weil wir wussten, dass Rottenburg ein anspruchsvoller Gegner ist. Daher ist es kein Drama, dass wir die Partie nicht für uns entscheiden konnten. Aber wenn wir so viele Einfalltore haben, dann wäre es schön, wenn wir den Sack für uns auch zumachen würden.“, so Westhoff weiter.
Der Grundstein für den Klassenerhalt sei durch den Verlauf der letzten Spiele und die Siege gelegt. Es gelte nun, volle Konzentration auf das Spiel gegen den VCO Berlin zu legen.
Das Spiel gegen den VCO Berlin muss gewonnen werden. „Doch auch hier gilt für unsere innere Einstellung und Taktik: Wir müssen arbeiten und zielgerichtet spielen. Auch ein Sieg gegen den VCO fällt nicht vom Himmel. Wir müssen unsere Stärken nutzen und konzentriert spielen.“, so Larsen. Das Spiel gegen den VCO sei letztes geplantes Endspiel. „Dass wir gegen Friedrichshafen zu Hause punkten, sehe ich nicht. Auswärts wird der SCC ebenfalls kein Punkteseitig planbares Spiel. Daher ist zum Klassenerhalt besonders das Spiel gegen den VCO entscheidend. Das müssen wir für uns entscheiden.“
Nach 129 Minuten endete das Spiel nach fünf Sätzen mit 3:2 für die Gastgeber. Die Sätze im Einzelnen: 26:24, 17:25, 29:27, 12:25, 17:15.
Nächstes Spiel der Wuppertal TITANS wird am 15. März zu Hause gegen den VCO Berlin statt finden. Es wird das vorletzte Heimspiel der Saison sein.
Wuppertal TITANS sichern sich vier Punkte
Sieg gegen TSV Giesen/Hildesheim mit 3:0
Wuppertal (22 Februar, nls). Im gestrigen Heimspiel konnten die Wuppertal TITANS mit konstanter Leistung vom ersten Satz an überzeugen. Das System Aufschlag – Block – Abwehr stand hervorragend und brachte trotz schwacher Annahme die wichtigen Punkte, die zum Sieg gegen den Konkurrenten Giesen führten. „ Wir sind trotzdem weit weg davon, den Abstiegskampf erfolgreich hinter uns gelassen zu haben.“, so Jens Larsen, Chefcoach der Wuppertal TITANS. „Es bleibt dabei: Jedes Spiel ist ein Endspiel, so auch unser nächstes Spiel gegen Rottenburg.“
Es sei eine absolut gute Leistung der Mannschaft gewesen. „Die Jungs haben verstanden, worum es geht, und spielen jetzt endlich mit Verstand, aber nicht zu verkopft.“, so Larsen weiter.
Insbesondere Peter Lyck-Hansen, Gerrit Zeitler, Dirk Grübler und Gergely Chowanski machten das Spiel punktstark und sehenswert. Chowanski, der derzeit unter Rückenproblemen leidet, meisterte die Partie mit Bravour. „Ich war jetzt nach dem Spiel nicht so erschöpft, wie nach den Begegnungen der jüngeren Vergangenheit.“, so der Kapitän der Wuppertal TITANS:
Dr. Burkhard Sude leistete mit seiner Anwesenheit seit dem Training am Samstag mental wichtige Schützenhilfe. „Ich habe Sude nicht einsetzen müssen.“, so Larsen. „Das war gut, denn das wäre aus meiner Sicht nur bei einer weiteren Verletzung erforderlich und sinnvoll.“ Die Spieler müssten die Erfolgserlebnisse aus eigener Leistung erarbeiten. Auch für die weiteren Spiele in der Saison sei nicht beabsichtigt, an dieser Einstellung etwas zu ändern.
Überzeugt von der Leistung der Mannschaft zeigte sich auch Wuppertals Manager Thorsten Westhoff: „Die Saison ist nicht mehr lang und wir haben nur noch wenige Chancen, den Klassenerhalt zu erkämpfen.“, so Westhoff nach dem Spiel gegen die Niedersachsen, die dem Abstieg nach dem Spielverlust näher sind, als die Kontrahenten aus dem Bergischen Land. „Daher bin ich überglücklich, dass wir gewonnen haben und hoffe, dass wir das Level halten werden.“, so Westhoff weiter.
Vier Punkte gewonnen und doch weiter um den Verbleib in der ersten Liga spielen. „Wir wollen es schaffen. Wir müssen es schaffen.“. so Peter Lyck-Hansen. „Wir können nur immer wieder betonen, dass wir das allen Beteiligten schuldig sind. Wir werden kämpfen.“ Ob der Kampf erfolgreich sein wird, sehe man schon in wenigen Wochen. „Wir sollten aber nicht darüber nachdenken, was in ein paar Wochen ist. Um erfolgreich zu sein, müssen wir im Hier und Jetzt bleiben und uns auf jedes einzelne Spiel konzentrieren.“, so Lyck-Hansen weiter.
Das Spiel in Sätzen: 25:18, 25:17 und 25:14, 102 Minuten, Endstand: 3:0.
Am kommenden Samstag geht es auswärts gegen den TV Rottenburg. Burkhard Sude wird auch wieder mit dabei sein. Die Wuppertal TITANS freuen sich auf ein weiteres Endspiel und glauben an die Möglichkeit eines Auswärtssiegs.
Fulminanter Sieg der TITANS vs. TSV Giesen/Hildesheim
Nach 102 Minuten endete gestern die Begegnung gegen die Niedersachsen mit einem 3:0.
Wichtige Punkte für den Erstligisten aus Wuppertal konnten damit gesichert werden!
Ein ausführlicher Bericht folgt!
Noch mehr Druck für Giesen? Mr. Volleyball kommt zum Einsatz
Dr. Burkhard Sude unterstützt Wuppertal TITANS aktiv
(Wuppertal. 20. Februar, nls). Morgen gegen den TSV Giesen/Hildesheim haben die Wuppertal TITANS bei den verletzungsbedingten Ausfällen von Oliver Gies und Julian Stuhlmann einen weiteren aktiven Unterstützer auf ihrer Seite: Dr. Burkhard Sude, spätestens seit seinem Auftritt bei „Wetten dass…?“ einem breitem Publikum bekannt, tritt morgen im Heimspiel mit an.
Seit Ende Dezember 2008 ist bekannt, dass Sude seinen Einsatz bei den Wuppertal TITANS für den Notfall im kleinen Kader angeboten hatte.
"Ich freue mich, dass Burkhard kommt. Wir brauchen ihn jetzt: seine Erfahrung, die Motivation, die sein Kommen für die Spieler bedeutet. Und spielerisch können wir ihn auch gebrauchen.“, so Jens Larsen, Chefcoach der Wuppertal TITANS.
„Ich finde es beachtlich, dass Burkhard Sudes Begeisterung so nachhaltig ist, dass er nun morgen kommt und aktiv bereit steht.“, so Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS. „Für das gesamte Team bin ich auch ein wenig stolz, dass unser aller Leistung von einem Urgestein des Volleyballsports so hochgeschätzt wird, dass es nicht bloß bei Worten bleibt.“
Bereits am vergangenen Montag gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau hätte Sude zum Einsatz kommen können. Der Notdienst hat sein Kommen allerdings gehindert.
Fans und Zuschauer dürfen gespannt sein auf ein facetten- und abwechslungsreiches Spiel am morgigen Samstag.
Anpfiff: 19.00 Uhr, Einlas ab 18.00 Uhr in der Halle im Bayer Sportpark, Unten Vorm Steeg.
Druck für TSV Giesen/Hildesheim hoch
Deutliche Chancen für erneuten Heimsieg der Wuppertal TITANS
Wuppertal (19. Februar). Der niedersächsische Aufsteiger und derzeit Tabellenletzte TSV Giesen/Hildesheim ist Gegner in der Partie am kommenden Samstag. Während beim TSV nach Meldungen der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung alles zur Kopfsache wird, sind die Wuppertal TITANS nach zwei weiteren, notwendigen Siegen kämpferischer und siegeswilliger als zuvor. „Wir werden am Samstag alles geben. Die Analyse der letzten Begegnung und vor allem der letzten Spiele der Giesener wird bis Samstag immer weiter verfeinert.“, so Cheftrainer Jens Larsen. „Wir schmieden eine Taktik, die auf Sieg zugeschnitten ist.“
Der TSV weiß nicht, wie viel Risiko er gehen kann, so äußerte sich TSV-Trainer Michael Mücke jüngst. Die Erfahrung, sowohl des Trainers, wie der Spieler, wird also gegen den Erstliganeuling noch wichtiger sein, als in der Hinrundenbegegnung. Im Sieg gegen Bad Dürrenberg/Spergau haben die TITANEN von der Wupper am vergangenen Montag deutlich gezeigt, dass sie den Kopf ausschalten und einfach nur spielen können. Das hat ihnen zum Sieg verholfen.
„Genau das muss uns am Samstag bei gleicher sportlicher Leistung auch gelingen. Vielleicht hier und da noch ein bisschen an Angabe und Annahme feilen. Dazu haben wir noch genügend Trainingseinheiten. Dann muss es passen.“, so Peter Lyck-Hansen, punktstärkster Spieler der Wuppertal TITANS in der laufenden Saison. Feststehe jedenfalls, dass sich keiner mehr vorführen lassen wie im Hinrundenspiel. „Wir haben hier ganz klar eine Rechnung offen. Das gibt uns zusätzlichen Antrieb.“
In Wuppertal rechnet man dennoch damit, dass die Giesener in Normalform antreten werden. „Selbst wenn das der Fall ist, ist immer noch die Frage: Halten deren Nerven das durch?“, so Larsen. „Nehmen das Spiel ernst. Jedes Spiel ist für uns wie ein Pokalfinale. Wir brauchen weitere Punkte, wenn wir das Ziel Klassenerhalt erreichen wollen.“
Ebenfalls mit einem Sieg rechnet Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS. „Wer uns am Montag hat spielen sehen weiß, dass wir in der Gesamtentwicklung wieder einen Schritt weiter sind.“ Er hoffe, dass die Methode „Kopf-Ausschalten“ auch am Samstag funktioniere. „Wenn das gelingt, dann gewinnen wir.“, so Westhoff weiter.
Auch am Samstag werden die Wuppertal TITANS durch Stephan Woltmann und Klaus Enneking unterstützt.
Anpfiff am Samstag in 19.00 Uhr, Einlass ab 18.00 Uhr. Austragungsort ist wie gewohnt die Halle im Bayersportpark, Unten Vorm Steeg. Eine Anfahrtsskizze ist im Internet unter http://www.wuppertal-titans.de/heimspiele/anfahrt.html zu finden.
Erfolgreicher Punktekampf gegen VC Bad Dürrenberg/Spergau
3:1 Sieg der Wuppertal TITANS
Wuppertal (17. Februar). Mit dem gleichen Spielausgang wie in der Hinrunde können die Wuppertal TITANS aufatmen: Punkte geholt und damit einen weiteren Schritt weg vom Abstieg hin zum Klassenerhalt. „Wir waren frei im Kopf und sind deshalb gut gestartet.“, so Cheftrainer Jens Larsen. „Es ist aufgegangen, was über Analyse der Schwachstellen der Dürrenberger hinaus nur helfen konnte: Spielen und Spaß haben. Nicht zuviel denken und zaudern.“, so Larsen, dessen Mannschaft nach dem zweiten Satz einzuknicken drohte.
Der erste Satz ging bei Angabe Gerrit Zeitler durch einen optimal platzierten Schmetterball des Kapitäns, Gergely Chowanski, beim Punktestand von 25:16 klar an die Gastgeber.
Spielentscheidender Punkt war der Satzball im zweiten Part der Begegnung. „So ist das manchmal: ein Punkt, der die Partie insgesamt entscheidet.“, so Michael Merten, Trainer des VC. Die auf die linke Seite der Gegner gerichtete Angabe durch Peter Lyck-Hansen ging an die Netzkante und fiel knapp hinterm Netz nach rechts weg. Punkt für Wuppertal. Satz zwei für Wuppertal. Eine Wendung kam im dritten Satz, den die Gäste für sich entscheiden konnten. „Hier hätten wir das Spiel noch drehen können.“, so Merten. „Aber die Wuppertal TITANS haben stark gespielt und wie auch schon in der Hinrunde verdient gewonnen. Da kann ich nur gratulieren.“
Erleichterung auch bei den Spielern. „Wir hatten echt nichts zu verlieren und haben einfach gespielt.“, so Dirk Grübler, Mittelblocker der TITANS. „Ich will jetzt auch gar nicht hinterfragen, warum und wodurch wir gewonnen haben. Ich nehme es jetzt gerne wie es ist.“
Lars Dinglinger fasst das Spiel und den Sieg zusammen: „Wir mussten einfach mal gewinnen. Das sind wir unseren Fans und vor allem auch dem Management schlicht schuldig gewesen. Auch uns selbst sind wir das schuldig gewesen.“
Für die kommenden Begegnungen erhofft sich Larsen, dass die Mannschaft das Tempo halten kann. „Wir stehen in der Annahme besser, als bislang. Wir spielen konstanter. Aber das müssen wir jetzt auch halten.“ Der Sieg am gestrigen Abend würde nichts bringen, wenn nicht weitere folgten. „Wir müssen den Sieg vergolden, indem wir weitere Punkte holen. Sonst war er nichts wert.“, so Larsen.
Manager Thorsten Westhoff freut sich mit allen über das Ergebnis. „Mit 3:1 haben wir ein tolles Ergebnis erzielt und die Leistung aus dem Hinrundenspiel wiederholt. Ich glaube an den Klassenerhalt und plane daher auch schon für die nächste Saison.“, so Westhoff. Eines sei aber klar: Die TITANS bräuchten mehr Partner und Partner, die mehr geben. „Eine zweite Saison mit der Kaderstärke können wir nicht fahren. Aber in der Frage der Finanzen bleibe ich eisern: Es wird kein Cent ausgegeben, den wir nicht haben.“
Am Samstag gegen TSV Giesen/Hildesheim setzen die Wuppertal TITANS ebenfalls auf Sieg. „Wir haben hier ohnehin eine Rechnung offen. Wir lassen uns zu Hause jedenfalls nicht im fünften Satz mit 13:15 aus der Punktezone katapultieren.“, so Larsen.
Details zum Live durch DVL.TV übertragenen Spiel zusammengefasst: 3:1, 25:16, 27:25, 19:25 und 28:26, 104 Minuten.
Das Spiel gegen den Aufsteiger aus Niedersachsen, der derzeit auf dem letzten Tabellenplatz rangiert, beginnt am kommenden Samstag um 19.00 Uhr. Einlass ist ab 18.00 Uhr.
„Wir hoffen, dass viele Fans und Sportbegeisterte kommen und uns unterstützen. Nur unsere Zuschauer können die Stimmung machen, die uns total motiviert.“, so Dinglinger.
Eine Anfahrtsskizze ist im Internet unter http://www.wuppertal-titans.de/heimspiele/anfahrt.html zu finden.
Rückrundenspiel gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau
Wuppertal TITANS rüsten sich
Wuppertal (12. Februar). Die letzte Begegnung der beiden Kontrahenten des kommenden Montag konnten die Gastgeber mit 3:1 für sich entscheiden. Ein starkes Spiel abzuliefern und die Punkte zu holen, ist in der Rückrunde ebenfalls Ziel der TITANEN von der Wupper. „Seit November hat sich viel bei uns ereignet.“, so Cheftrainer Jens Larsen. „Wir haben zwei verletzte Spieler, sind damit personell in einer schlechteren Situation.“ Selbst der VC Bad Dürrenberg lasse nach seinem Spiel gegen den TSV Giesen verlauten, man habe den Klassenerhalt so gut wie erreicht. „Was sollen wir da sagen?“, schmunzelt Larsen.
Der derzeit Tabellen-Siebte überzeugt allerdings ebenfalls nicht mit sicheren Leistungen. So konnte das Team vom VC zwar das letzte Spiel gegen Giesen für sich entscheiden. Aber wie Trainer Michael Merten nach dem Spiel resümierte, ging es „um sehr viel“. Da habe keine der beiden Mannschaften geglänzt.
Die Motivation der Wuppertal TITANS ist hoch. Der Wille, nicht aus der ersten Liga abzusteigen, weiterhin ungebremst. „Wir haben nach der Verletzungsausfällen von Julian und Oliver bereits gezeigt, dass wir gewinnen können.“, so Gerrit Zeitler, Universalspieler der TITANS. „Dass das auswärts schwieriger ist und wir gegen die Netzhoppers nicht punkten konnten, ist auch Fakt. Aber wir sind und bleiben dran.“
Mit nur wenigen Annahmefehlern und einem durchweg starken Angriff konnten die Wuppertal TITANS die letzte Partie für sich entscheiden. Alle Spieler, die in der Begegnung stark waren, sind auch am kommenden Montag dabei. „Trotz kaderseitiger Engpässe müssen wir den Kopf nicht in den Sand stecken.“, so Larsen. Im Übrigen gebe es für jede Situation eine Taktik.
Verstärkung haben die Wuppertal TITANS in der Begegnung wiederholt durch zwei Spieler der Regionalliga-Mannschaft. Stephan Woltmann und Klaus Enneking werden wieder dabei sein.
Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS, ist ebenfalls guter Hoffnung: „Ja, wir sind im unteren Tabellendrittel. Aber wir haben schon andere Situationen gemeistert und der Tabellenplatz allein ist kein Kriterium für Leistungsfähigkeit.“ Ein glücklicher Umstand sei auch, dass Leipzig gegen den VCO Berlin und Eltmann gegen Rottenburg verloren habe. „Diese Ergebnisse sind gut für uns. Sie entbinden uns nicht, selbst Leistung zu bringen und das entscheidende Quäntchen Glück zu haben. Aber Auf- und Antrieb, egal, wodurch, kann überhaupt nicht schaden.“ Daher nehme das Team auch die Entwicklung in der Liga insgesamt als Schwung mit.
Das Spiel am kommenden Montag wird von sportdigital.TV live übertragen. Anpfiff ist um 20.15 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr. Austragungsort ist wie gewohnt die Halle im Bayersportpark, Unten Vorm Steeg. Die Fans und Besucher weisen wir darauf hin, dass es aufgrund der LIVE-Übertragung zu Parkplatzengpässen kommen kann und empfehlen daher eine frühzeitige Anreise. Eine Anfahrtsskizze ist im Internet unter http://www.wuppertal-titans.de/heimspiele/anfahrt.html zu finden.
Punktlos aus Königs Wusterhausen
Wuppertal TITANS unterliegen mit 0:3
Hier finden Sie mehr.... und die Sicht des Gegners...
Feuerwerk gegen Eschenbacher Eltmann
Wuppertal TITANS entscheiden Begegnung 3:2
(Wuppertal, 4. Februar, nls). Ein Feuerwerk der Spannung spielte sich in der Halle im SV Bayer Sportpark am heutigen Abend ab. Nachdem die vom Abstieg bedrohten Wuppertal TITANS mit 2:0 zurück lagen, kippte die Partie zugunsten der Gastgeber. Nicht nur kippen – eine Kehrtwende war mit dem dritten Satz eingeläutet. Nachdem die Wuppertal TITANS zu Hause in den ersten beiden Sätzen mit 22:25 und einem noch schwächeren 12:25 endeten tummelten sich die TITANS mit Verstärkung durch die zweite Mannschaft auf der Bank ab dem dritten Satz wie ein noch unsicheres Liebespaar hin zum Sieg und damit hin zur erklärten Liebe der Saison: dem Klassenerhalt. Punkte für die TITANS zu Hause mit einem verdienten Endstand in Sätzen von 22:25, 12:25, 25:23, 25:23 und 15:7.
„Wenn Du spürst, das ist es und entweder jetzt oder nie, dann schaltest Du irgendwann den Kopf total aus, denkst Null an das, was Du gerade tust, sondern nur noch an das, wo es Dich hinführt.“, so Dirk Grübler, in der heutigen Begegnung abwehrstarker Mittelblocker der Wuppertal TITANS.
Es war eine geradezu atemberaubende Partie in der Saison. In der Saison nicht nur der Jungs aus dem Bergischen Land. Eine durch und durch kämpferische Partie, die aller Euphorie zum Trotz das erklärte Ziel des Klassenerhalts noch nicht erreicht sein lässt. „Der Sieg war wichtig. Wichtig für den Klassenerhalt. Wichtig für die Spieler. Wichtig für die Motivation. Wichtig für die TITANS und den Spitzensport in Wuppertal.“, so Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS. Aber, so sei auch klar, sie die Klasse damit noch nicht gesichert. „Aber wir sind auf einem noch besseren Weg ans Ziel, als wir es je zuvor waren.“, so Westhoff weiter.
Hilfreich beim entscheidenden „Kopf-Ausschalten“ war die eher emotionale Spontanentscheidung des Cheftrainers, Jens Larsen. „Ich dachte, es sei eine doofe Aktion gewesen.“, so Larsen. Aber unterm Strich war die Entscheidung in der 10-mübtigen Pause nach dem zweiten Satz, alle Spieler am Spielfeldrand sprinten zu lassen, bis vermeintlich keine Kraft mehr da war, das Match zu meistern, die intuitiv goldrichtige Entscheidung: Es war keine Kraft mehr da, über das Spiel nachzudenken. Aber es war Können genug da, um die Partie für sich zu entscheiden.
Wenn nun unterstellt würde, das sei die fast schon althergebrachte „Psycho-Trick-Kiste“ der Erstligisten aus dem Bergischen, der geht irr in seiner Annahme: Wie auch schon im November des vergangenen Jahres ist die Entscheidungsstruktur und Entscheidungsqualität eine Mischung aus Professionalität, Erfahrung, Intuition und eigener Grenzerfahrungen. „Wenn Du alles willst, wenn Du alles zu leisten bereit bist, bist Du auf ein Ziel fokussiert. Nur Grenzüberschreitungen aus Eigen- oder Fremdantrieb oder gar auf Grundlage einer gemeinsamen Idee sind dann immer die einzige Chance, ad hoc on der Situation den Ausgang für Dich zu entscheiden. „Für Dich“ ist in 99,9 Prozent der Fälle keine Entscheidung, die wirklich nur Dich betrifft.“, so das Management-Trainer-Duo Westhoff Larsen nach der Partie
Eines ist sicher: Der Klassenerhalt ist mit der Begegnung des heutigen Abends nicht in trockenen Tücher. Aber das Herz des Teams, das Ziel zu erreichen, schlägt im richtigen, überlebensweisenden Takt.
Wuppertal TITANS hoffen auf Sieg
lerVorzeichen wegen verletzungsbedingter Ausfälle auf Sturm
Wuppertal (2. Februar). Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Oliver Gies, Außen, und Julian Stuhlmann, Libero, beim Auswärtsspiel gegen den VC Leipzig wird noch an der Aufstellung für die Begegnung am kommenden Mittwoch gegen den Eschenbacher Eltmann gefeilt.
„Wir waren auch in der Hinrunde gegen die Franken nicht chancenlos. Trotz der verletzungsbedingten Ausfälle werden wir in das Spiel zu Hause gegen den Eschenbacher Eltmann genauso motiviert und mit Siegeswillen gehen, wie auch gegen das Spiel in Leipzig.“, so Jens Larsen, Cheftrainer der Wuppertal TITANS.
Oliver Gies wird voraussichtlich mit Prellung und jedenfalls Bänderdehnung im Sprunggelenk ausfallen. Julian Stuhlmann wird sich morgen einer Operation am Meniskus unterziehen müssen.
Damit sind Außen und Libero-Position durch die beiden definitiv nicht zu besetzen.
Die Stimmung in der Mannschaft sei gut, so berichtet Larsen. „Es ist natürlich auch ein wenig schwarzer Humor dabei. Man sagt ja auch `Humor ist, wenn man trotzdem lacht.´ Die Motivation ist da und es will sich auch keiner schon jetzt geschlagen geben.“, so Larsen weiter.
Ein leichtes Training nach dem Spiel gestern und der Heimreise wurde heute mit Krafttraining kombiniert. „War schon gut, dass wir heute ein leichtes Training gemacht haben. Das hat die Konzentration gesteigert. Ab davon hatten wir so nicht nur ein bisschen Zeit zum Krafttanken, sondern auch Spaß. Obwohl Oliver und Julian verletzt sind.“, so Gergely Chowanski, Kapitän der Wuppertal TITANS.
Es bleibt abzuwarten, wie der SG Eschenbacher Eltmann sich nach dem Trainerwechsel im Januar auswärts schlägt. Die Tatsache, dass auch der Verein aus Franken die eine oder andere Turbulenz in der Saison hinter sich hat, gibt Anhaltspunkte für Spieltaktik und Spielaufbau.
„Auf Fehler der Anderen dürfen wir aber nicht hoffen. Wir müssen schon selbst leisten.“, so Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS. „Nur in der derzeitigen Situation, in der es auf einmal richtig eng wird, bleibt teilweise ja gar nichts anderes übrig.“ Die Hoffnung sterbe zuletzt sei nicht gerade sein Wahlspruch. „Aber ich wünsche mir, dass wir es schaffen, die Leistung jetzt so zu bringen, dass wir unser Ziel erreichen: den Klassenerhalt.“ Um glänzen und überraschen gehe es längst nicht mehr.
Im Gegensatz zur Hinrunde, in der die TITANS in Eltmann mit 1:3 scheiterten, wäre es ein Drama, keine Punkte zu holen. Da das auch dem Gegner des kommenden Mittwoch klar sein dürfte, muss das Team aus dem Bergischen vor allem mental fitter sein. Daran arbeitet das Team.
„Wir werden kämpfen. Und zwar nicht um einzelne Punkte im Spiel, sondern um Punkte in der Liga.“, so Larsen.
Alle erwarten die Begegnung, die um 19.00 Uhr angepfiffen wird, mit Spannung. Einlass in der Halle im Bayer-Sportpark ist ab 18.00. Eine Anfahrtsskizze ist im Internet unter www.wuppertal-titans.de/heimspiele/anfahrt.html zu finden.






