100 Minuten Spannung
Wuppertal TITANS ziehen ins Viertelpokalfinale ein
(Wuppertal, 30. November, nls). Es waren spannende 100 Spielminuten, in denen die Zuschauer in der Halle im Bayer Sportpark Volleyball nach feinster Erstligaart zu sehen bekamen.
„Wir mussten kämpfen. Die Punkte sind uns nicht zugefallen. Aber eines ist sicher: Wir waren eine andere Mannschaft auf dem Spielfeld.“, so Cheftrainer Jens Larsen.
Der Däne hatte sich selbst im dritten Satz und im vierten Satz bei sattem Vorsprung der Netzhoppers eingewechselt. „Die Jungs waren sowieso schon motiviert. Aber die Chance, alle anzufeuern, indem ich selbst mitspiele und einmal alle durch zu wirbeln, habe ich mir gegönnt.“, so Larsen. Insbesondere die Annahmefehler, die sich in den vergangenen Spielen deutlich gezeigt hatten, konnten auf drei Fehler in der gesamten Partie runter geschraubt werden. Alleine diese Tatsache zeige deutlich, dass das Team besser zusammen gespielt hat.
Nur einen Satz mussten die Wuppertaler an die A10 Netzhoppers abgeben. „Im zweiten Satz waren wir nach dem doch langen ersten Satz, den wir mit 27:25 für uns haben entscheiden können, wohl etwas erschöpft. Aber nach der Spielpause waren wir wieder voll da. Aber geschenkt haben wir nichts bekommen.“, so Oliver Gies, Außenangreifer der Titans.
An der Angabequalität könne man noch arbeiten. Zwei Asse seien auf ein Spiel dieser Dauer noch deutlich ausbaufähig. „Aber so lange die Fehler im gleichen Bereich bei den anderen ebenso zahlreich sind, passt das schon.“, so Gergely Chowanski, Kapitän der Wuppertaler. „Wir wussten, dass die Netzhoppers einen starken Angriff haben. Umso wichtiger war es, dass wir in der Annahme fest stehen, schnell reagieren und damit unsere Punkte machen. Wir haben gezeigt, dass dies möglich ist. Unsere stärksten Spieler waren heute sicher unser Trainer, Oliver, Dirk und Peter.“, so Chowanski weiter.
Auch Manager Thorsten Westhoff zeigt sich überaus zufrieden mit dem Spielverlauf und Ergebnis: „Jetzt haben wir es teammäßig geschafft. Zusehen war ein absoluter Genuss. Wir müssen zwar weiter auch an unserer mentalen Stärke und Ausgewogenheit arbeiten. Aber das wir alles erreichen können, wenn wir nur wollen, das hat das Spiel gezeigt, denn wir hatten es hier nicht mit einem einfach zu schlagenden Konkurrenten zu tun.“
Das Spiel endete mit einem 3:1 für die Wuppertal Titans. Die Sätze im Einzelnen: 27:25, 17:25, 25:21 und 25:22. Das Viertelfinale findet zwischen am 13./14. Dezember statt. Ausgelost wird heute nach dem Spiel VC Bad Dürrenberg/Spergau gegen den Moerser SC. Spielbeginn ist hier 18.00 Uhr, so dass mit den Ergebnissen der Auslosung wohl ab 22.00 Uhr zu rechnen sein kann.
Das nächste Spiel auswärts gegen den VCO Berlin findet am 3. Dezember statt. Austragungsort ist dann die Anton-Saefkow-Halle, Am Anton Saefkow-Platz 5, Berlin. Mehr Informationen zum Team und Anreisemöglichkeit unter www.zurich-team.de
Nina Lemmerz-Sickert
Pressesprecherin Wuppertal TITANS

- Auch für Dinglinger eine große Freude
Klausurtagung der Wuppertal TITANS beendet
Team geht gestärkt für die Zukunft aus der Situation hervor
Wuppertal (26. November) - Auf der heutigen Pressekonferenz wurde das Ergebnis der am Sonntagabend von Manager Thorsten Westhoff angekündigten und verordneten Positionierung der einzelnen Spieler, des Managements und des Trainerstabs bekannt gegeben. Im Ergebnis verlässt kein Spieler die Wuppertal TITANS. „Wir wären aber jeden Weg mitgegangen.“, so Thorsten Westhoff. „Wir haben uns auch damit beschäftigt und abgefunden, dass das Projekt erste Volleyball-Bundesliga beendet sein könnte.“ Aber jeder habe Kritik einstecken müssen und kein Spieler sei mehrheitlich und damit eindeutig durch die Spieler selbst für die Störungen der Teamleistung verantwortlich gemacht worden. Im Laufe der zwei Tage sei man am Montagabend an dem Punkt gewesen, dass alle Spieler die Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses bei den Wuppertal TITANS unterschrieben hatten. „Das war der Punkt, an dem ein Neuanfang möglich war. Nur mit diesem Reset können wir jetzt in die Zukunft gehen und haben eine Grundlage für das Miteinander, aber das offene und ehrliche Miteinander, geschaffen.“, so Westhoff.
Das Ergebnis bestätigt auch Jens Larsen, Chef-Coach der Wuppertal TITANS: „Thorsten Westhoff, Thomas Sittler und ich waren uns einig, dass etwas passieren muss. Dies stand für uns übereinstimmend bereits nach dem Spiel in Hildesheim fest.“, so Larsen. „Ich hätte den Weg so nicht gewählt. Aber soviel, wie ich als Trainer und Mensch in den vergangenen zwei Tagen gelernt habe – soviel haben wir vorher trotz aller Zielsetzungen in zwei Jahren nicht geschafft.“
Gergely Chowanski, Kapitän der Wuppertal TITANS: „Ich würde die letzten zwei Tage nicht wiederholen. Aber sie waren sehr lehrreich. Sie haben einem selbst die Augen geöffnet und einem auch die Augen für andere geöffnet. Wir konnten feststellen, dass wir nicht immer offen und ehrlich miteinander umgegangen waren. Aber das brauchen wir, denn wir müssen die Saison für uns so gut wie möglich gestalten. Dazu brauchen wir uns aber alle.“
„Wir waren in einer Extremsituation. Wie geht man damit um, dass man im zumindest weiteren Freundeskreis jemanden nominieren muss? Was wird, wenn es einen selbst trifft? Opfert man dann lieber jemand anders? Etliche Fragen gehen einem durch den Kopf.“, so Dirk Grübler, Mittelblocker der TITANS. „Aber genau der Weg hat uns erst in ein Team geführt.“
Einzelvoten werden nicht publik gemacht. Dies ist einstimmig beschlossen worden.
Der Weg ist nun frei für ein echtes Team Wuppertal TITANS. Ab sofort wird die Mannschaft durch einen Sportpsychologen unterstützt. Man gebe Einzelheiten hierzu bekannt, wenn der tätige Sportpsychologe selbst im Einsatz bleiben möchte. Die Phase des sich gegenseitig Beschnupperns habe allerdings schon begonnen.
Jens Larsen wird am kommenden Samstag im Achtelfinal-Pokalspiel spielberechtigt sein und ein Trikot tragen. Ob er zum Einsatz komme – das entscheide er selbst, so Westhoff. „Sportlich bin ich in Abwehr und Aufschlag fit und wie damals sicher auch gut, um den ein oder anderen Punkt für uns zu holen.“, so Larsen. Alles, nur die Sprungfähigkeit nicht, was wohl durchaus auch am Alter läge, sei top, so Chowanski mit Ausblick auf den potenziellen Einsatz des Chef-Trainers.
Wuppertal TITANS können zu Hause wiederholt nicht überzeugen

- Auch Sprungkraft konnte nicht zum Sieg verhelfen (Foto: Annika Thiel)
Klare Niederlage gegen den TV Rottenburg
Wuppertal. 24. November
Mit einem guten Start in den ersten Satz hatten die Wuppertal TITANS sich eine Führung mit 12:6 Punkten aufgebaut. Das Spiel insgesamt ging mit 0:3 (20:25, 16:25 und 22:25) klar verloren.
Dass Peter Lyck-Hansen zunächst gut aufgelegt war, konnte an dem klaren Satz- wie Spielverlust nichts ändern. Die Leistung der Gastgeber sackte förmlich in sich zusammen.
Wie schon in vorherigen Spielen der Mannschaft schlichen sich Annahme- und Abwehrfehler ein, die dem EnBW TV Rottenburg Einfalltore öffneten. Die Gastmannschaft wusste diese zu nutzen.
Nicht nur die Fehler der TITANS ermöglichten Punkte für die Gegner. Auch die mentale Überlegenheit der Rottenburger nach begonnener Fehlerserie machte schlussendlich den Sieg möglich.
Nachdem klares Ziel der Wuppertal TITANS der Sieg war, konnte die Stimmung nach Spielende gedrückter nicht sein. Worte des Rottenburgischen Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger, dass von einfach keine Rede sein könne und der Erfolg nur an wenigen Punkten gelegen habe, vermögen im Abstiegskampf der Wuppertal TITANS keinen Trost zu spenden.
Wunden lecken ist jedoch nicht angesagt. Es muss weiter am klaren Ziel, nicht nur gegen den Abstieg zu kämpfen, gearbeitet werden. Die sportlichen Leistungen müssen stabilisiert werden. Die Verantwortung für den Erfolg liegt bei jedem Einzelnen im Team der Wuppertal TITANS.
„Wir werden dafür sorgen müssen, dass Spiele für uns ausgehen. Allein ein guter Spielstart oder eine klare Satzführung reichen hierbei nicht aus. Dass muss langsam jedem klar sein.“, so Chef-Trainer der Wuppertal TITANS, Jens Larsen.
Die Wuppertal TITANS stehen nach der dritten Heim-Niederlage nun auf Platz 11 der Tabelle. Mit 4 Siegpunkten gegenüber 14 Punkten, die andere Teams der Liga gegen die TITANS haben einstreichen können, wird die Lage kurz vor dem 1/8-Pokalspiel gegen Königs Wusterhausen am 29. November langsam aber sicher bedrohlich eng.
Nur Sieg der Wuppertal TITANS kann zählen

- In der heimischen Halle kann nur ein Sieg zählen.
TV Rottenburg in Wuppertal
Wuppertal (21. November, nls) Das vierte Heimspiel der Wuppertal TITANS am Sonntag muss sitzen. „Eine Niederlage können wir uns schlicht nicht erlauben.“, so Chef-Trainer Jens Larsen. „Nicht nur, dass wir zu gut sind, um gegen den Abstieg zu kämpfen, es wird auch irgendwann ein Selbstmotivationsproblem.“ Die Wuppertal TITANS waren im letzen Auswärtsspiel gegen den Aufsteiger Giesen/Hildesheim mit 2:3 gescheitert. Der Trainer war krank und konnte erst ab Mittwoch das Training wieder leiten.
EnBW TV Rottenburg ist mit seinem teilweise neuen Kader gut aufgestellt. Einige Spieler kennen sich auch aus der Saison 2006/2007, aus der Zeit vor dem Abstieg Rottenburgs in die zweite Liga. In dieser Saison ist der TV wieder in der ersten Liga dabei und hat bislang in acht Spielen drei Siege errungen: alle zu Hause. Das letzte Heimspiel konnten die Schwaben nicht für sich entscheiden. Gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau mussten der TSV mit der ersten Heimniederlage auch zu Hause das erste Mal Federn lassen.
„Wir waren gegen Dürrenberg auswärts stark. Aber dass wir damit keine Siegessicherheit gebucht hatten, hat sich ja gezeigt.“ so Gergely Chowanski, Kapitän der Wuppertal TITANS. „Jetzt geht´s um´s Gewinnen.“
Die Pechsträne in Sachen Spielergesundheit beim Gegner des kommenden Sonntag reißt nicht ab. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge fallen Ryan Stafford (Diagonal), Stefan Schneider (Diagonal), Tommy Welz (Zuspieler) und Benny Stefanski (Mittelblocker) verletzungsbedingt aus.
„Wir müssen aus uns schauen und den Heimvorteil von Anfang an voll nutzen.“, so Larsen weiter. „Wenn uns das gelingt, stehen die Chancen gut. Unterm Strich zählt ein Sieg.“
Die Bitte von Hans-Peter Müller-Angstenberger, es mögen sich keine weiteren Spieler verletzen, sei nur allzu verständlich, so Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS. „Bei einem kleinen Kader wie dem unseren, können wir diesen Wunsch nur allzu gut nachvollziehen, aber wir haben dabei den Trumpf des eingespielten Teams in der Hand.“, so Westhoff weiter. „Mir jedenfalls ist egal, wie unser Team am Sonntag spielt. Gewinnen müssen sie. Ein Klassenerhalt für´s Schön-Spielen gibt es noch nicht.“
Dem gesamten Team ist daher nicht zuletzt die Fangemeinde und die Unterstützung durch alle Besucher des Heimspiels besonders am Herzen gelegen. „Je mehr Wumms die Stimmung in der Halle hat, umso mehr können wir unsere Unterstützung und Motivation im Spiel daraus ziehen. Die Fans wünschen sich einen Sieg und wir wünschen uns die tolle Unterstützung.“, so Chowanski.
Das Heimspiel der Wuppertal TITANS findet am Sonntag, den 23. November mit einem Rahmenprogramm statt. Einlass zum Familientag ist ab 13:30 Uhr, Spielbeginn 15:30 Uhr. Austragungsort ist wie gewohnt die Halle im Bayer-Sportpark, Unten Vorm Steeg.
TSV Giesen Hildesheim siegt mit 3:2
TSV Giesen/Hildesheim hat sich befreit
Wuppertal TITANS erleiden schmerzliche Niederlage
(Wuppertal. 16. November, nls) Das Spielergebnis 2:3 deutet darauf hin: Die Wuppertal TITANS konnten auswärts wiederholt keine Punkte für die Tabelle gewinnen.
„Wir hätten das Spiel holen müssen.“, so Lars Dinglinger, Mittelblocker der TITANS. „Das Problem war, dass wir uns selbst unter den Druck gesetzt haben, die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Das hat uns geschadet.“ Dem vermöge man auch nicht entgegenzuhalten, dass man ganz entspannt hätte nach Hildesheim reisen können. „Jeden Punkt, den man bekommen kann, mitzunehmen, ist kein Ziel, dem man sich entziehen kann.“
Man habe das Satzverhältnis des Gegners der Partie eindeutig verbessert. „Aber das kann gegen den Tabellenletzten natürlich nicht das Ziel sein. Wir wussten: Wir werden engagiert spielen müssen. Das Ergebnis allerdings zeigt nicht wirklich, was an einem Hauch mehr Leistung hätte drin sein müssen und wie wenig Fortune gefehlt hat“, so Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS. Es sei viel geleistet worden auf dem Spielfeld.
Die Stimmung in der Halle war für den TSV Giesen/Hildesheim grandios. Aber auch eine große Menge von Fans unterstütze die Heimmannschaft und trug sie ein Stück Richtung Sieg. Auch die Wuppertal TITANS hatten zahlreiche Fans im Block C, die nicht müde wurden, ihr Team anzufeuern.
Im Tie-Break des fünften und entscheidenden Satzes hat es leider nicht gereicht.
„Wir dürfen mit guter Leistung nicht unsere Ligakonkurrenten speisen. Wir müssen unsere Leistung für uns nutzen.“, so Westhoff weiter.
Es fehlte an einer stabilen Angabe und Annahme. Die Fehler, die den Wuppertal TITANS hier unterlaufen sind, haben schlussendlich den Sieg verhindert. „Dass ist aber kein Indiz für Schwachpunkte für die nächsten Begegnungen. Heute waren wir in den beiden Positionen schwach.“, betonte Dinglinger.
So mussten die Wuppertal TITANS nach fünf Sätzen (25:23, 17:25, 23:25, 25:19, 13:15) punktlos die Heimreise antreten.
Lassen Wuppertal TITANS Befreiungsschlag der Niedersachsen zu?
Wuppertal (14. November).
Die Wuppertal TITANS gehen am Sonntag in Hildesheim auf Punktejagd. Der TSV Giesen/Hildesheim hofft auf einen Befreiungsschlag. „Es wird ein hartes Spiel und wir müssen uns wappnen. Konzentration und von Anfang an ins Spiel kommen – das müssen wir schaffen.“, so Chef-Trainer Jens Larsen. Dies gelte umso mehr, als dass die Hildesheimer möglicherweise am Sonntag ein Kaninchen aus dem Hut zaubern. Über den Neuzugang hüllt man sich in Hildesheim in Schweigen.
„Es bringt uns nichts, irgendwelche Vermutungen anzustellen. Es bringt auch nichts, darauf zu bauen, dass der ein oder andere Verletzungsbedingt vielleicht doch noch nicht ganz fit ist.“, so Thilo Späth, Libero der TITANS. „Fakt ist: Wir müssen klotzen, nicht kleckern. Denn eins ist klar: Die Hildesheimer sind als derzeitiges Schlusslicht der Liga kämpferisch drauf.“
Vor allem aber sei es nicht ratsam, sich auf Finanzquerelen in anderen Clubs der ersten Liga zu kaprizieren, um so über die Notwendigkeit der eigenen Leistung hinwegzutäuschen. „Ob Königswusterhausen die Lizenz behält oder verliert. Ob dadurch Karten neu gemischt werden oder nicht. Zum eigenen Erfolg kommt man nur durch Leistung und nicht durch finanzielle Schieflagen anderer.“, so Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS. „Wir freuen uns jedenfalls auf die Reise nach Niedersachsen. So kann ich auch mal am Firmenstandort der A!B!C in Hannover vorbeischauen und nach dem rechten sehen.“
Spielbeginn ist 17:00. Austragungsort ist die hallle39, Schinkelstraße 7 in Hildesheim. Eine Anfahrtsskizze gibt es auf www.giesen-voba.de/locations/anfahrtsbeschreibung.htm
3:1-Sieg in Bad Dürrenberg
Mit großer kämpferischer Leistung zum zweiten Saisonsieg
Nach einer großen kämpferischen Leistung haben die TITANS beim VC Bad Dürrenberg/Spergau mit 3:1 ihren zweiten Saisonsieg geholt.
So klar das Team den ersten Satz dominiert hatte und mit 25:18 nach Hause holte, so klar wurde auch der zweite Satz abgegeben, in dem sich viele Aufschalg- und Annahmefehler einschlichen.
Doch wie schon so oft in dieser Saison kamen die TITANS wesentlich besser aus der 10-Minuten-Pause und konnten die Durchgänge drei und vier für sich entscheiden.
Hauptunterschied zu den Dürrenbergern war die kämpferische Einstellung; kein Ball wurde verloren gegeben.
Dadurch erspielte sich die Mannschaft immer wieder Chancen, was zum Schluss den Ausschlag zugunsten der Wuppertaler ausmachte.
Beste Spieler bei den TITANS waren Mittelblocker Dirk Grübler und Libero Thilo Späth, der die gegnerischen Angreifer ein ums andere Mal mit spektakulären Verteidigungsaktion zur Verzweiflung brachte.
Freundschaftsspiel zwischen TITANS und evivo Düren endet 2:2
Zuspieler des SSF Bonn gibt Visitenkarte bei den TITANS ab
Das Freundschaftsspiel gegen evivo Düren am gestrigen Abend endete nach 4 Sätzen mit einem leistungsgerechten 2:2-Unentschieden.
1. Satz: Titans 21:25 Düren: Kein Wunder im Ergebnis, denn die Dürener waren klar besser. Die Wuppertal TITANS hingegen trotz eines guten Starts zu unkonzentriert. Satzsieg mit vier Punkten Vorsprung daher für die Besucher aus der Nordeifel.
Im zweiten Satz gelang den TITANEN von der Wupper teils Unmögliches: Bälle, die scheinbar verloren waren und schon fast einen Punkt für die Dürener bedeutet hätten, konnten die Gastgeber in Punkte für sich verwandeln. Der Satz endete schließlich mit 25:21.
Der dritte Satz verlief schon fast klassisch als Bergischer Krimi: Die anfängliche Überlegenheit von evivo Düren überwanden die TITANS, um dann Punkte liegen zu lassen und in den letzten Sequenzen den Satz nach Hause zu holen. Ebenso nahezu klassisch: die Punkteverteilung mit 28:26.
„Wir waren mutig. Wir haben gekämpft. Wir haben Leistung gebracht – und Selbstvertrauen neu gewonnen. “, so Chef-Trainer Jens Larsen. Nach der Heimschlappe am vergangenen Samstag sei das dringend notwendig gewesen. „Selbstvertrauen macht immer rund 40% des Leistungspotenzials aus.“, so Larsen weiter. Diese Steigerung nehme man mit nach Dürrenberg.
Zufrieden mit dem Spielverlauf zeigte sich auch der Manager der Wuppertal TITANS, Thorsten Westhoff: „Wir haben wieder Aufwind. Das gibt Mut und macht Spaß. Jetzt heißt es: Konzentration noch ein wenig steigern und ab in den Kampf um weitere Punkte.“
Im vierten Satz kam Tomas Kocian, Gastzuspieler, zum Einsatz. „Ich komme gerne nach Wuppertal und trainiere hier. Das ist schon eine Klasse für sich, sportlich und menschlich.“ Kocian spielt diese Saison beim Zweitligisten SSF Fortuna Bonn.
Der vierte Satz ging mit 23:25 wieder an Düren.
Nun geht's am kommenden Montag zum Auswärtsspiel nach Bad Dürrenberg.
Zum ersten Mal in dieser Saison wird ein Auswärtsspiel auf arenaSAT übertragen.
Unser Partner BAY'S Sportsbar bringt das Spiel auf der Großbildleinwand. Spielbeginn ist 20:15 Uhr.
Trotz aller Derby-Rivalität pflegt man auch die Freundschaft
evivo Düren am Donnerstag bei den TITANS zum Testspiel zu Gast
Am Donnerstag, 6. November treffen die TITANS und Ligakonkurrent evivo Düren in einem Freundschaftsspiel aufeinander.
Zur Freude der Fans wird diese Testpartie in der Halle im Bayer Sportpark ausgetragen.
Der Eintritt ist frei. „Wir freuen uns auf alle, die Lust haben, uns bei diesem außerplanmäßigen Heimauftritt zu unterstützen.“, so Chef-Trainer Jens Larsen.
„Der Eintritt soll für alle frei sei. Es gibt aber eine Spendengelegenheit vor Ort. Wer also meint, „Der Spaß ist mir was wert!“ kann sich frei fühlen, die ein oder andere Münze da zu lassen.“, so Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS.
Vor dem nächsten Liga-Spiel auswärts in Bad Dürrenberg am kommenden Montag können die TITANS in der heimischen Halle noch Mal alle Spielsequenzen testen und sich vorbereiten.
Spielbeginn ist 18:00 Uhr, Einlass ist ebenfalls 18:00 Uhr.
und hier noch eine kleine Vorschau:
Nachdem nicht alle Fans mit nach Bad Dürrenberg reisen können, geht es am Montag, 10. November, im Bay´s mit einem Public Viewing weiter. Alle Fans sind herzlich eingeladen, sich ihre TITANS LIVE auswärts anzuschauen. Spielbeginn ist 20.15 Uhr. Für Vorab-Anmeldungen und weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Frau Wiebke vom Baur, BAY´s, unter Telefon 0202 / 769 07 38.
2. November - TITANS verlieren mit 0:3

- Bei dem Spielverlauf ist die Stimmung auch bei Oliver Gies verdrießlich
Wuppertal TITANS verlieren mit 3:0
Starke A10 Netzhoppers setzen klare Akzente
Die Partie war für die TITANS die bislang schlechteste der laufenden Saison. Schon im ersten Satz ließen die Gastgeber den Gegner des Abends auf 0:5 Punkten davon ziehen. Damit war dieser quasi schon vergeben. Zwar versuchten die TITANS sich immer wieder nach vorne zu kämpfen. Aber der Punktabstand blieb nahezu konstant bei acht Punkten und endete schließlich mit 17:23.
Guter Start im zweiten Satz – aber keine spielerische Einheit, der Rhythmus fehlte. „Wir haben zu viele Asse kassiert.“, so Chef-Trainer Jens Larsen. „Das ist nie gut. Wenn dann aber noch die Annahme durchwachsen ist, dann kommen solche Ergebnisse wie das heutige 0:3 zustande.“ Die Netzhoppers hätten verdient gewonnen, obwohl sie mit anderen Erwartungen an die Wupper kamen: „Mit einem 3:0 für uns habe ich nicht gerechnet.“, so Trainer der A10 Netzhoppers, Mirco Culic, auf der Pressekonferenz. „Ich halte die Mannschaften für ausgeglichen in ihrem Leistungspotenzial. Wir waren daher offen.“
Dass die Tabelle sich schnell ändern kann, wie Culic anmerkte, konnte Thilo Späth, Libero der TITANS, für den Moment nicht ermutigen: „Wir haben den roten Faden nicht gefunden. Wir haben einfach schlecht gespielt.“
Peter Lyck, Diagonal, analysierte die mangelnde Einheit als Grund für die klare Niederlage.
Insbesondere sei Salvador Hidalgo Oliva der Knackpunkt gewesen: Die Nummer 14 der Netzhoppers bescherte den TITANS zahlreiche Asse, die die Annahme der Gastgeber ins Straucheln brachte. „Da kommen halt Bälle mit 100 km/h an. Wenn dann die Annahme nicht auf dem Leistungshöchststand ist, dann ist das nicht gut und endet in solchen Ergebnissen wie dem heutigen.“, so Larsen.
Im dritten Satz sah es zunächst so aus, als würde sich der Krimi dritter Satz aus vorangegangenen Begegnungen wiederholen. Die Spannung wuchs. Doch ab dem 14:14 wurde immer wieder deutlich, dass es dieses Mal mangels Spielrhythmus nicht reichen würde. Der dritte Satz endete mit einem Stand von 23:25 durch ein Ass des besten Spielers des Abends, Hidalgo Oliva.
„Wir müssen jetzt ran. Da gibt es keinen Zweifel, denn auch für das Ziel Klassenerhalt müssen wir entsprechende Leistung bringen.“, so Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS. „Die Spieler sollten die kommenden zwei freien Tage nutzen, sich zu regenerieren und das Ergebnis und vor allem auch den Spielverlauf für sich durchzugehen. Wichtig ist, dass wir die Einheit auch im Spielaufbau und damit dem Spielverlauf auf den Platz bringen. Das zu bearbeiten ist das Thema bis zum nächsten Spiel in Dürrenberg.“
Satzergebnisse zusammengefasst: 17:23, 20:25, 23:25.




