77 Minuten zur Niederlage

Erfolgloser Rückrundenstart der TITANS

Wuppertal (10. Januar, nls). Während Moers es in Friedrichshafen dem deutschen Meister über fünf Sätze hinweg schwer machte, konnte der Gastgeber an der Wupper den Rottenburgern nur im ersten Satz der Begegnung wirklich etwas entgegen halten. Mit deutlich besserer Angriffsleistung machten die Wuppertal TITANS den Rottenburgern das Leben schwer. Der TVR konnte nur durch einen besseren Block glänzen.

Dieser war es am Ende auch, der zum Ergebnis des ersten Satzes mit 26:28 führte. Der Rest der Partie war für die Wuppertaler keine Glanzleistung. Die Rottenburger hatten ihren Aufschlag im Griff. Die Gastgeber-Mannschaft hat zwar insbesondere mit einem starken Jesper Jensen dagegen gehalten. Aber gewinnen konnten die TITANS auch Satz 2 der Partie nicht. Diesen entschied EnBW TV Rottenburg klar mit 18:25 für sich.

„Wir haben insbesondere im Angriff nachgelassen.“, so Gergely Chowanski, Interimsspielertrainer der Wuppertal TITANS. „Da hat es uns auch nicht wahnsinnig geholfen, dass Nathan im dritten Satz mit einiger Verzögerung im Block in den Tritt fand.“ Im dritten Satz lief es bis zum Punktestand von 17:15 für die Gastgeber noch erfolgversprechend.

Stärkster Spieler des Spiels war, wie erwartet wurde, der Diagonal der Gäste, Falko Steinke. „Wir hatten Steinke zwar zeitweilig im Griff. Aber eben nicht konsequent genug.“, so Chowanski.

Auch im Management der Wuppertal TITANS sieht man die Niederlage gegen Rottenburg mit gemischten Gefühlen. „Wenn man den Spielstart der Jungs sieht, dann begreift man, was sie wirklich drauf haben.“, so TITANS Manager Thorsten Westhoff. „Aber das es darin enden muss, die Souveränität nicht zu nutzen und seinen Stiefel zu spielen ist etwas, was sich mir immer noch nicht ganz erschließt.“ Wenn man nicht absteigen wolle, müsse da in jedem Fall noch die eine oder andere Schüppe an Leistung drauf. „Denn unabhängig davon, an was es liegt: Zweite Liga aus Wuppertal wird es jedenfalls mit mir nicht geben.“, so Westhoff weiter.

Hans Peter Müller-Angstenberg, Coach der Rottenburger, hatte jedenfalls nach der Pleite in Düren am Donnerstag in Wuppertal sein Ziel erreicht. „Ich hatte gesagt, dass ich mit zwei Punkten zufrieden sein würde. Die haben wir geschafft.“

Die TITANS haben nach dem Spiel ein Punkteverhältnis von 6:18 und werden damit wohl vorerst auf Platz 9 der ersten Liga bleiben. Aber ein dickes Polster haben die TITANS nicht. Es wird jedes Spiel, jeder Satz und jeder Punkt zählen, um auch in dieser Saison die Playdowns zu überleben.

Nächste Bewährungsprobe wird am 13. Januar auswärts das Spiel gegen Bottrop sein. „Das wird eine kurze Anreise. Der Weg zum Sieg wird eventuell etwas weiter.“, so Chowanski, der sich mit der Mannschaft konzentriert auf die kommenden Spiele vorbereiten wird.

Das Spiel zusammengefasst: 0:3, in Sätzen 26:28, 18:25 und 20:25.

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