TITANS machen es wieder spannend
Fünfsatzkampf zum Einzug ins Viertelfinale um den Pokal
Wuppertal (30. November, nls). Nur schwer fanden die Wuppertal TITANS in ihr Spiel, als sie zum Viertelpokalfinale im hessischen Kriftel antraten. Zwei Sätze gab der Erstligist an den Gastgeber ab, um sich dann in Sätzen drei bis fünf zu fangen und die Partie für sich zu entscheiden.
„Wir kommen zu langsam ins Spiel.“, so Gergely Chowanski, Interimsspielertrainer der TITANS. „Wir sind zwar alle mit dem Ergebnis zufrieden. Aber wir müssen dringend an Einzelheiten feilen. Denn einen Sieg immer nur über fünf Sätze holen zu können, ist auf Dauer zu Kräfte zehrend.“
Vor 250 Zuschauern kämpfte sich das Team aus dem Bergischen Land nach einem 2:0 Rückstand nach vorne.
Chowanski, der schon vor der Begegnung von einer Favoritenrolle nichts wissen wollte, wechselte sämtliche mitgereisten Spieler einmal durch. „Es braucht jeder Spielpraxis. Und ich musste auf den starken Start der Krifteler reagieren.“ Ab dem vierten Satz habe er gewusst, dass sein Team gewinne.
Bis dahin hatte Chowanski Toni Mester für Nathan Toews, der wegen Rückenproblemen nicht mitgereist war, eingesetzt. Julian Stuhlmann und Thilo Späth wechselten sich auf der Libero-Position ab, während Merten Krüger ab Satz Nummer zwei als Zuspieler in Aktion trat. Auch Peter Lyck konnte einmal verschnaufen, als Thomas Güßgen von Mittelblock auf Diagonal gesetzt wurde. Gerrit Zeitler brachte sich auf den Positionen Außen und Mittelblock ein.
Es gebe Spiele, über die rede man besser nicht allzu viel. Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS, hatte sich den ersten Advent Zeit genommen, um sein Team nach Kriftel zu begleiten. „Die Aufschläge des TuS waren erstligareif. Warum wir so schwer in den Tritt kamen – das wird eine zu lösende Aufgabe und sicher eine der Kernfragen für den weiteren Erfolg sein.“ Zwar sei die Bundesliga entscheidend. Aber die Qualität eines Spiels könne man schließlich auch im Pokal beobachten.
Die weitere Auslosung des DVV-Pokals hat den Gegner der Wuppertal TITANS am 12. Dezember ergeben: in Friedrichshafen treffen die Wuppertal TITANS im Pokalviertelfinale auf den Deutschen Meister. „Mal abwarten, wie das werden wird. Die krasse Außenseiterrolle scheinen wir jedenfalls besser zu verkraften.“, so Westhoff.
Das nächste Ligaspiel erwartet die Wuppertal TITANS am kommenden Samstag zu Hause gegen Moers.
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Die Wuppertal Titans sind die Volleyball-Erstbundesligisten der Herren und seit 1992 in der ersten Liga vertreten. Trainiert wird das Team des Erstligisten von Interims-Spielertrainer Gergely Chowanski. Das Management sind der Wuppertaler Unternehmer Thorsten Westhoff, A!B!C Unternehmensgruppe, und der Frankfurter Event- und Sportmanager Thomas Sittler.


