Packender Kampf im Spiel der Liga-Schlusslichter

Couragierte TITANS verlieren zu Hause

Wuppertal (15. November, nls). Die Wuppertal TITANS bleiben weiterhin Schlusslicht der Tabelle. Gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau konnte die Mannschaft aus dem Bergischen Land erneut nicht gewinnen. „Aber es war das erste Mal, dass wir in einem Spiel richtig gekämpft haben.“, so Nathan Toews, Mittelblocker der Wuppertal TITANS. „Es war zwar ein Kampf mit vielen Fehlern. Aber ein Kampf und damit der Schritt in die absolut richtige Richtung.“

Nachdem der erste Satz an Dürrenberg ging, nahmen die Wuppertaler im zweiten Satz beim Stand von 17:23 die Herausforderung an und konnten Satz zwei mit einem 25:23 für sich entscheiden. „Beide Mannschaften haben das gleiche Problem nach innen.“, so Viktor Borchtch, Trainer des VC Bad Dürrenberg/Spergau. „Beide Teams glauben nicht an sich. Wir haben das Spiel heute nur gewonnen, weil wir etwas mehr Aggressivität in Angriff und Aufschlag hatten.“, so Borchtch auf der sich anschließenden Pressekonferenz.

Genau das ändert sich gerade im Team aus dem Bergischen Land. „Ich habe wahnsinnigen Rückhalt erfahren. Egal, ob ich auf dem Spielfeld war oder am Rand.“, so Gergely Chowanski, Interimsspielertrainer der Wuppertaler. „Ich bin stolz, dass ich meine Arbeit als Trainer erst einmal fortsetzen darf. Ich habe im Training, das in der vergangenen Woche sehr technisch war, beobachten können, dass die Jungs wieder mehr Spaß am Spiel bekommen. Und das konnte man heute auf dem Feld auch sehen.“ Zwar habe er auch das ein oder andere Element von Ex-Headcoach Jens Larsen übernommen. „Aber ich mache auch einiges anders.“

Insgesamt war die Stimmung in der Halle im Bayersportpark voll Emotionen. „Wir haben das gesehen, was Partner, Fans und auch ich von der Mannschaft als allererstes erwarten: dass sie kämpfen. Nur wer kämpft zeigt klar und deutlich, dass er Siegeswillen hat. Und das hat mich heute überzeugt und macht mich für die weitere Saison wirklich optimistisch.“, so Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS. Dass man das Spiel nicht für sich entschieden habe, sei schade, insbesondere weil es denkbar knapp gewesen sei. „Aber es war klar: Wir konnten gerade heute keine Wunder erwarten.“ In der Situation, in der sich die Mannschaft jetzt befinde, habe man schon einmal gesteckt und sei dann trotzdem im Oberhaus mit dabei geblieben. So werde es auch dieses Mal kommen, wagt Westhoff die Prognose.

Nach vorne schaut auch Libero Thilo Späth. „Zurück schauen bringt nichts. Wir müssen weiter so trainieren, wie wir es nun gerade aufgenommen haben, um so den Sprung nach vorne zu machen.“ Eines habe er vor allem in der heutigen Begegnung das erste Mal erlebt: „Ich hatte das allererste Mal das Gefühl, dass wir das Spiel rumreißen können.“

Genau diese Entwicklung wird dem Team nach Einschätzung des gesamten Stabes den Glauben an sich selbst bringen, den beide Mannschaften der Begegnung nach der Borchtch´en Analyse brauchen.

Das ist dem Team aus dem Bergischen Land auch fast gelungen, wie sich in den Ergebnissen aus Sätzen drei und vier zeigt: 25:27, 25:27.

Zusammenfassung: 1:3, 17:25, 25:23, 25:27, 25:27, 117 Minuten.

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Die Wuppertal Titans sind die Volleyball-Erstbundesligisten der Herren und seit 1992 in der ersten Liga vertreten. Trainiert wird das Team des Erstligisten von Interims-Spielertrainer Gergely Chowanski. Das Management sind der Wuppertaler Unternehmer Thorsten Westhoff, A!B!C Unternehmensgruppe, und der Frankfurter Event- und Sportmanager Thomas Sittler.