Wuppertal TITANS - Team mit Potenzial braucht neue Chancen
Sportliche Entwicklung findet Ansatz im Trainerwechsel
Wuppertal (12. November, nls). Von 22 Normalrundenspielen haben die Wuppertal TITANS am vergangenen Montag das sechste hinter sich gebracht. Bei sechs Spielen kann das Team aus dem Bergischen Land gerade mal einen Sieg verbuchen.
„Wir müssen sehen, dass wir diesen bislang einzigen Sieg aber nicht gegen irgendwen, sondern den SCC Berlin geholt haben.“, so Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS. „Auch im Spiel gegen Friedrichshafen haben die Spieler deutlich gezeigt, was sie können.“
Man habe also durchaus beobachten können, dass die Mannschaft enormes Potenzial habe und die Auswahl bei den Spielerverpflichtungen und Spielereinkäufen grundsätzlich richtig war.
Es gehe nun darum, das Potenzial der Mannschaft zu nutzen. „Das geht aber nur, wenn wir an den richtigen Schrauben drehen. Und dabei bleiben im Kern nur zwei Möglichkeiten: entweder, das Team ist einfach noch viel zu jung, um zusammen zu wachsen. Oder aber Team und Trainerstab harmonieren nicht.“, so Westhoff.
Dass das Team so gar nicht zusammen gewachsen sei, könne man nicht feststellen. „Zum einen würde dann ein kompetetives Training nicht so gut funktionieren. Zum anderen wären dann noch nicht einmal deutlich Leistungsstarke Spielsequenzen möglich.“
Man habe sich entschlossen, es zum Wohle des Teams mit einem Trainerwechsel zu versuchen. „Es bietet sich kein kompletter Austausch des Teams an. Daher bleibt bedauerlicherweise nur der Trainerwechsel.“, so Westhoff. Jens Larsen und auch Sven Dombrowski sei man für die erbrachte Leistung dankbar. Insbesondere Larsen habe viel für den Volleyballsport in Wuppertal getan.
„Aber Farbwechsel sind manchmal erforderlich und auch unumgänglich, um einen Schritt nach vorne zu machen. Wir sind mit einigen Kandidaten im Gespräch. Da wir trotz der Zeitnot aber keine Schnellschussentscheidung treffen wollen, haben wir mit Gergely Chowanski als Spielertrainer, der die Aufgabe interimsmäßig übernimmt, eine für den Übergang gute Lösung entwickelt. Gergely ist nicht nur auf dem Spielfeld ein absoluter Profi, sondern hat seine Fähigkeiten auch schon an vielen strategischen Stellen rund um die Wuppertal TITANS unter Beweis gestellt. Ich freue mich, dass Gergely diese Herausforderung annimmt und wünsche ihm eine glückliche Hand“, so Westhoff.
Formal sei Chowanski von der Liga bereits freigegeben. Er nimmt bereits seit einigen Monaten aktiv am A-Lizenz-Lehrgang teil, den er unter anderem gemeinsam mit dem aktuellen Erstligatrainer des Moerser SC, Chang Cheng Liu, besucht.
Alles in Allem sei auch das sportliche Ziel für die laufende Saison neu zu definieren. „Wir hatten uns zweifelsfrei die Play-Offs als Ziel gesetzt.“, so Westhoff. „Der Situation ist es aber geschuldet, das Mindestziel Klassenerhalt zu definieren. Wenn die Teamentwicklung das Potenzial dieser Mannschaft frei setzt, dann sind die Play-Offs erreichbar. Was am Ende draus wird, müssen wir abwarten.“
Jedenfalls laufe man aufgrund solider, sauberer Arbeit keine Gefahr, sich einem Punktabzug durch die Liga auszusetzen, wie dies jüngst dem VC Franken widerfahren ist. „Man sieht also, was alles zum professionellen Ligabetrieb dazu gehört.“, so Westhoff.
Das Team der Wuppertal TITANS freut sich auf die weitere Entwicklung.
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Die Wuppertal Titans sind die Volleyball-Erstbundesligisten der Herren und seit 1992 in der ersten Liga vertreten. Trainiert wird das Team des Erstligisten von Interims-Spielertrainer Gergely Chowanski. Das Management sind der Wuppertaler Unternehmer Thorsten Westhoff, A!B!C Unternehmensgruppe, und der Frankfurter Event- und Sportmanager Thomas Sittler.


