Wuppertal meets Düren

TITANS wollen Erfolgsserie fortschreiben

Wuppertal (8. Dezember, nls). Auf Platz acht der Rangliste steht der Gastgeber des 9. Dezember. Zuletzt konnten die Wuppertaler TITANS am vergangenen Samstag gegen Moers punkten. „Wir haben auch für das Spiel gegen Düren eine klare Taktik.“, so Interimsspielertrainer Gergely Chowanski.

Mit dem Trainerwechsel wurde in der Mannschaft die „Aktion Kopf frei“ gestartet. „Langsam tragen die Änderungen im Trainingskonzept Früchte.“, so Manager Thorsten Westhoff. „Wenn die Jungs die Motivation aus dem klaren Sieg am Samstag mitnehmen können, dann stehen die Chancen gut.“ Das sei jedenfalls die Einschätzung aus Gesprächen mit dem Team und eigener Beobachtung.

Dass evivo Düren derzeit Platz fünf der Tabelle belegt, flößt den Wuppertalern keinen vorauseilenden Respekt ein. „Natürlich ist uns bewusst, dass Düren doppelt so viele Siege in der Tasche hat.“, so Chowanski. „Aber getreu dem Motto, jeder Gegner ist ernst zu nehmen und alles ist möglich gehen wir auch an diese Begegnung ran.“ Schließlich wolle man in jedem Falle im Oberhaus bleiben und „das nicht unbedingt auf wackeligen Füßen“.

Über die Startaufstellung darf man bis zum Spielbeginn neugierig sein. „Es macht keinen Sinn, schon jetzt die Katze aus dem Sack zu lassen.“, so Chowanski. „Es sind ja schon mehrere Alternativen bekannt und mehr Raum, sich auf uns einzustellen, wollen wir nicht geben.“

Insbesondere auf den wieder zu alter Form aufgelaufenen Peter Lyck-Hansen und das gute Zusammenspiel baut man in Wuppertal. „Noch kennen wir die Ergebnisse des Fan-Votings ja nicht.“, so Westhoff. „Aber das beispielsweise Nathan Toews als Neuling der Liga mit in der Auswahl war, zeigt, dass wir gut aufgestellt sind. Die anderen beiden Nominierungen mal ganz außen vor.“

Die Situation des Westderbys, die die TITANS nun zum dritten Mal zu Hause erleben, bedeutet auch am Mittwoch, dass viele Fans mitreisen. „Das ist insoweit Klasse, als das die Stimmung in der Halle durch noch mehr Zuschauer dann natürlich besonders impulsiv ist.“, so Westhoff. „Aber das kann natürlich auch auf´s Ego drücken, wenn es schleppend läuft.“

Immer wieder begeistert vom Einsatz der Fans ist das gesamte Team der TITANS. „Ich habe das am Samstag total intensiv erlebt.“, so Peter Lyck-Hansen. „Dadurch, dass ich eine Zeitlang ausgefallen war, ist mir wahnsinnig bewusst geworden, wie viel wir im Team und mit den Zuschauern während eines Spiels an Motivation aufbauen können.“

Der Trainer der Dürener, Sven Anton, scheint im Team ähnliche Probleme zu haben, wie die Wuppertal TITANS. Im letzten Spiel der Dürener gegen Bottrop mussten die Gastgeber den dritten Satz abgeben. Die Konzentration ließ nach und im Zusammenspiel der Dürener klappte nahezu nichts. „Wir gehen zwar davon aus, dass die kleine Schrecksekunde ein Warnschuss war.“, so Chowanski. „Aber die Situation zeigt, dass vor Einbrüchen und Pannen kein Team sicher ist.“

Eines kann das Spiel gegen Wuppertal für die Dürener jedenfalls nicht werden: ein nächster Heimsieg.

Das Spiel wird durch spobox.tv Live übertragen.

Austragungsort ist wie gewohnt die Halle im Bayer-Sportpark, Unten Vorm Steeg. Anpfiff 20:00 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr.

Tickets können direkt online unter www.wuppertal-titans.de/tickets.html gekauft und zu Hause ausgedruckt werden.

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Die Wuppertal Titans sind die Volleyball-Erstbundesligisten der Herren und seit 1992 in der ersten Liga vertreten. Trainiert wird das Team des Erstligisten von Interims-Spielertrainer Gergely Chowanski. Das Management sind der Wuppertaler Unternehmer Thorsten Westhoff, A!B!C Unternehmensgruppe, und der Frankfurter Event- und Sportmanager Thomas Sittler.