Wuppertal TITANS auswärts in Bamberg sieglos
VC Franken entscheidet Begegnung mit 3:1 für sich
Wuppertal (10. November, nls). Am zwanzigsten Jahrestag des Mauerfalls konnten die Wuppertaler keinen Sieg einholen. Ein 1:3 konnten die Wuppertaler in Bamberg erreichen. Für mehr hatte das Team der TITANS keine Luft.
Das Spiel begann nur schleppend. Im zweiten Satz lagen die Wuppertal TITANS weit zurück. Zwei Punkte vor dem Satzball des Gegners sah es so aus, als hätte das Team aus dem Bergischen Land den Schalter umlegen können. In einer zunächst rasanten Aufholjagd konnten sich die TITANS bis zum 23:17 wieder ran kämpfen. „Unsere Annahme war zu schlecht. Wir konnten den Satzgewinn der Gastgeber nicht verhindern.“, so Headcoach Jens Larsen nach der Begegnung. Mit 25:18 haben die Wuppertaler auch Satz zwei der Partie ab.
Der anfänglich ausgeglichene Start in Satz drei der Begegnung täuschte im weiteren Verlauf nicht darüber hinweg, dass die TITANS im fränkischen Bamberg ihre Form nicht fanden und zu viele Fehler machten. Dass die Gäste sich auch im dritten Satz nach einem Rückstand von 10:16 bis zur Führung zum 17:16 wieder an die Bamberger heran arbeiteten und den Satz schließlich mit 25:23 für sich entscheiden konnten: damit hatte keiner im Verlauf der Begegnung bis zu diesem Zeitpunkt gerechnet.
Der vierte Satz startete ausgeglichen. Aber bald schon fielen die Wuppertaler auf 5:2 und 8:4 zurück. Auf 10:10 konnte das Bergische Team aufholen. Und dann eine weitere Verletzung: Toni Mester, Mittelblocker der TITANS, der bis dahin ein gutes Spiel abgeliefert hatte, knickt um und ist raus.
Im Anschluss an die Verletzung Mesters konnte das Team erst recht nicht mehr ins Spiel finden. So ging auch der vierte Satz mit 25:20 in der 106ten Minuten an den Gastgeber VC Franken.
„Wir sind ohne Zeitler und Munk angereist. Lyck ist gerade erst wieder richtig dabei und De Bruyn und Jensen hatten heute keinen guten Tag.“, so Jens Larsen, Headcoach der Wuppertal TITANS. „Das sind alles keine Entschuldigungen für das Ergebnis. Aber Gründe dafür.“ Es gelänge einfach nicht, die im Training abgelieferte Leistung auch im Spiel abzurufen.
Zwar konnten die Wuppertal TITANS immer mal wieder einen Punkt für ihr Konto holen. Am Ende aber reichte es in der gesamten Begegnung gerade Mal zu einem Satzsieg.
Gergely Chowanski, Kapitän der Wuppertal TITANS, resümiert das Spiel in Bamberg. „Wir haben nicht so angefangen, wie wir hätten anfangen müssen. Immer, wenn die Bamberger gemerkt haben, sie können einen Punkt machen, haben sie den gemacht. Wir hatten viele Möglichkeiten, haben die aber nur im dritten Satz genutzt.“ Die Einwechslung von dem später verletzungsbedingt wieder ausgefallenen Toni Mester habe dem Team geholfen, sei aber keine Entschuldigung für den schwachen Start und das insgesamt durchwachsene Spiel. „Ich hoffe für Toni das Beste. Schade für ihn, nach einem so guten Spiel auszufallen.“
Die Diagnose bleibt abzuwarten., Einen Bruch, wie zunächst befürchtet, konnten die Ärzte aber schon ausschließen. Ebenso bleibt abzuwarten, warum die Richtungsgebung und der Leistungsabruf nicht so klappen, wie sich insbesondere das Management das für das Team mit Potenzial erhofft.
„Gegen gute Gegner spielen wir gut. Gegen schlechte Gegner spielen wir schlecht.“, so Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS. „Eines steht jedenfalls fest: Wir müssen kurzfristig nach Gründen suchen und adäquate Konsequenzen ziehen. Denn eines kann nicht sein: Wir dürfen alle nicht zum Ziel haben, Stillstand zu verwalten. Und drei Monate Leistung nicht abrufbar aufzubauen kommt Stillstand schon recht nahe“ So Westhoff in bekannter Deutlichkeit.
Am kommenden Samstag haben die Wuppertal TITANS den VC Bad Dürrenberg/Spergau zu Gast. Das Team von Chefcoach Viktor Borchtch musste jüngst die Stammsechs völlig neu zusammen stellen. Es bleibt abzuwarten, ob die Misslichkeiten, mit denen der derzeit 11. platzierte Club aus Sachsen-Anhalt zu kämpfen hat, den Gastgebern zum Vorteil gereichen können.
Die Ergebnisse des Spiels zusammengefasst: 3:1, 25:22, 25:18, 23:25, 25:20, 106 Minuten.
Pressekontakt/Autor:
Wuppertal TITANS
Geschäftsstelle
Nina Lemmerz-Sickert, Pressesprecherin
Kleiner Werth 34
42275 Wuppertal
Telefon: 0202 / 94 69 3-62
Telefax: 0202 / 94 69 3-79
Mobil: 0170 / 222 03 71
Email: lemmerz-sickert@wuppertal-titans.de
Die Wuppertal Titans sind die Volleyball-Erstbundesligisten der Herren und seit 1992 in der ersten Liga vertreten. Trainiert wird das Team des Erstligisten von Jens Larsen und Sven Dombrowski. Das Management sind der Wuppertaler Unternehmer Thorsten Westhoff, A!B!C Unternehmensgruppe, und der Frankfurter Event- und Sportmanager Thomas Sittler.


